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Beethovens Vater ist Hofmusiker in Bonn, seine
Familie eine aus Brabant eingewanderte Musikerfamilie
erster Musikunterricht von seinem Vater
bald übernehmen dessen fähigere Kollegen Christian
Gottlob Neefe und dessen Vater die Ausbildung
das erste Mal gibt er 1778 im zarten Alter
von 8 Jahren ein öffentliches Konzert
1782 erscheinen seine ersten gedruckten Klavierkompositionen
1783 wird er mit 14 festes Mitglied der Bonner
Hofkapelle als Organist und Cembalist
1787 ist er kurz Schüler von Wolfgang Amadeus
Mozart in Wien
1792 läßt er sich endgültig in Wien nieder,
das zu seiner zweiten Heimat wird. Hier bildet er sich bei Haydn,
Johann Schenk, Salieri und Albrechtsberger weiter. Es gelingt ihm
durch die Hilfe verschiedener adliger Familien, in Wien Fuß zu fassen.
1795 tritt er in Wien mit eigenen Werken auf.
Bald findet er ein bürgerliches, wohlhabendes Publikum. Durch Klaviersonaten
und phantasievolle Improvisationen auf dem Klavier gelingt es ihm,
auf Hauskonzerten für Aufsehen zu sorgen. So kann Beethoven als freischaffender
Künstler leben, der bereits zu Lebzeiten materiell gut von seiner
Musik leben kann, was ihn von Mozart und anderen unterscheidet.
1795 setzt ein Gehörleiden ein, daß sich immer
weiter verschlechtert und 1818 schließlich zur völligen Taubheit führt.
Im „Heiligenstädter Testament" beschreibt er seine Probleme mit der
Umwelt, die ihn aufgrund seines Leidens für störrisch und feindselig
hält.
Beethoven stirbt am 26.3.1827 in Wien im Alter
von 57 Jahren
Werke:
Klaviersonaten, Streichquartette, Klavierkonzerte, die Oper Fidelio
sowie seine 9 Symphonien
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