Thüringer Landeszeitung

(02.09.2004)

Solistisch begeisterte Tenor Günter Moderegger zum Konzert vertonter Goethetexte mit dem "Franz-Schubert-Chor Eisenach im Jugendstilsaal der Kurstraße

02.09.2004    
Leckerbissen für Goethe-Freunde


Eisenach. (ep/me) Mit einem musikalischen Leckerbissen - nicht nur für Goethefans - wartete der "Franz-Schubert-Chor Eisenach" auf. Zum 255. Geburtstag des Dichters luden "Schubert-Chor" und "Goethe-Gesellschaft Eisenach" zum Chor- und Solistenkonzert in den Jugendstilsaal an der Kurstraße.
Mit drei Werken ihres Namensgebers eröffnete der "Schubert-Chor" unter Leitung von Musikdirektor Manfred Jäckel vor mehr als 150 Gästen das rund eineinhalbstündige Konzert. Weiterhin kamen vertonte Goethetexte mit Werken von Carl Friedrich Zelter, Adolf Zander sowie Felix und Fanny Mendelsohn-Bartholdy zu Gehör. Solistisch glänzten die Mezzosopranistin Monika Dehler, Tenor Günter Moderegger und Dagmar Linz am Piano.

Edel sei der Mensch

Besonderen Applaus erntete der "Schubert-Chor" für "Edel sei der Mensch, hilfreich und gut", das Wilhelm Lutter, der vor wenigen Jahren gestorbene Eisenacher Komponist, eigens für den Schubert-Chor in Noten setzte. Darüberhinaus brachten die Ausführenden Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, Robert Schumann, Friedrich Kuhlau und Johannes Brahms zu Gehör.
Diejenigen, die die Aufführung der vertonten Goethe-Texte verpassten oder nur nochmals erleben möchten, sollten sich den 25. September im Terminkalender vormerken. Dann wird das Konzert um 19.30 Uhr im Palas der Wartburg wiederholt.
I n zwei Jahren kann der "Schubert-Chor" auf 50 Jahre seines Bestehens zurück blicken. Ein wenig Sorgen bereitet dem Chor der ausbleibende "singende Nachwuchs". Zur Chor-Probe treffen sich die 28 Aktiven jeden Dienstag in der Aula des Abbe-Gymnasiums am Theaterplatz.

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zuletzt geändert am 06.10.2004